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alles und nichts
energieversorgung mittekill

power vor stil

wir wollen keine musik, wir wollen energie.
dazu ist uns fast jedes mittel recht.
energie kommt für uns ausschliesslich aus
verschiedenen richtungen. wir reisen gern.

wenn z.B. der herbst kommt, verstehen wir nur
seine schönheit und nicht mehr die des sommers,
bis der sommer wiederkommt.
allein vom herbst kann man einen verhallten
gitarrensong machen, man kann aber auch den
cutoff-regler vom synthesizer runterdrehen und
mollakkorde spielen.
man kann auch alles zusammen in einem machen.
aber andererseits wieder wozu?
es gibt bekanntlich mehrere erlebnisse und
ansichten zu einer sache.
dass wir sozusagen unseren stil ändern, heisst
nicht, dass wir den sinn suchen, wir haben ihn somit
gefunden.
es geht uns um den für uns passenden ausdruck
oder stil, der unsere stimmung verkörpert. aber die
sttimmung ist verschieden.
stile sind für uns das alphabet der musik. aber das
chinesische. und irgendwie gründlich nebensächlich.

stimmungsgrund für unsere energie

wir schmeissen depression in die suppe,
bekämpftes schattengewächs.
der b.e.w.e.g.grund zur power ist keine power.
keine power ist unsere power.
nicht zu vergessen!

andere beispiele zum stilwandel

viele rokker haben ihren speziellen
lebenslänglichen stil.
andere seiten werden in anderen projekten
ausgelebt. "wenn die zeit dafür ist." interessant sind
deichkind oder jan delay, die durch Ihre doch
mutige wandlung ausgerechnet vom
widersinnig (str)engen hiphopschlachtfeld
(wo es ja meist nunmehr gilt, über einst
fremden samples, jetzt "nur noch" eingespielten
melodien, auf den eigenen stil zu pochen) bis
zum jetzigen zustand ebenso beweisen, dass
hiphop allein nicht das leben sein kann, weil
das leben nicht nur hiphop ist, sondern in dem
fall selbstverarschung.
hiphop ist vor allem auch kein langes leben in
der industrie.
die industrie ist durch die beiden gut bedient.
actionwelt
und wir wollen uns jetzt bestimmt nicht über
google-control durch die stars "in höhere
verbindung setzen".
aber ähm rein künstlerisch ist bei uns uns zu
verstehen, dass wir es wie die oben genannten
actz in "inkompatiblem" mass praktizieren.
inkompatibel kann von uns aus spätestens durch
das verständnis dieses textes korrigiert werden:

still in game.

ps: ist der stilbruch unser untergang, ist der
untergang unser stil.

kabel

Passt wie Faust aufs Auge:

"Ob wir Mitte 30 sind oder 16, da hat sich von
der Einstellung her nicht viel geändert. Wir
lehnen immer noch Professionalität ab, gehen
so wenig Kompromisse ein wie möglich,
haben unseren Spaß und machen halt ’ne
Band. Immer nur zweiter will ich sein. Ich will
kein Gewinner sein. Glücklich sein, klar,
aber ein Gewinner in einem schwach-
sinnigen System, für schwachsinnige Medien,
denen ein Haufen Schwachsinniger glaubt,
da sagen wir Nein, das ist nichts für uns."
(geändertes zitat:oiro
)

letzter mensch

some totally cool photos by cristina martin lara... but uncool guysviel